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Apple iPod touch (2. Generation) im Test

Darien Graham-Smith, Associate Editor, hat eine gespaltene Persönlichkeit, und das auf die bestmögliche Art und Weise: Darien ist ein PC Pro – PCPro ist Alphrs ständiger Techniker und nachts der Frontmann im Red Queen’s. Er ist auch der Hauptmoderator unseres Technologie-Podcasts. Lesen Sie mehr September 10, 2010

Der iPod Touch war schon immer ein kluger Marketing-Schachzug – ein iPhone ohne Telefon, mit dem Apple denjenigen, die noch nicht bereit für ein neues Handy sind, ein schönes Touchscreen-Erlebnis verkaufen konnte.

Apple iPod touch (2nd Gen) review

Jetzt, ein Jahr später, hat Apple die zweite Generation des Touch vorgestellt. Auf den ersten Blick scheint sich nicht viel verändert zu haben, aber die Tiefe des Geräts ist im Gegensatz zum 12-mm-iPhone besser definiert. Es teilt das Relief des iPhone 3G, so dass Sie Ihre Hände noch dünner fühlen.

Sie erhalten auch einige bisher iPhone-spezifische Funktionen. Die reine Lautstärkeregelung der Software wird endlich durch eine natürliche Taste an der Seite des Geräts ergänzt. Das ist eine längst überfällige Neuerung.

Außerdem verfügt das Touch über einen internen Lautsprecher, so dass Sie Ihre Musik und Videos mit der Welt teilen können. Allerdings warnte Steve Jobs bei seiner Präsentation, dass der Lautsprecher kein Scherz sei: “Er ist nicht zum Hören da. Die Klangqualität ist horrend, ohne Bass und mit Resonanz bei mittleren Frequenzen. Paradoxerweise ist er deutlich schlechter als die iPhone-Lautsprecher.

Eine weitere wichtige Ergänzung ist der Nike+ Empfänger. Im Grunde handelt es sich um einen brillanten Schrittmacher, der sich drahtlos mit Ihren Nike+ Laufschuhen verbinden kann. Er kann auch Fortschrittsaktualisierungen über die Kopfhörer liefern (z. B. um Sie zu warnen, wenn Sie die Hälfte geschafft haben), und wenn Sie zusätzliche Motivation für die letzte halbe Meile brauchen, können Sie den standardmäßigen “Power-Song” abspielen.

Apple hat auch die Batterie aufgerüstet, die jetzt eine neue, leistungsfähigere Batterie hat, die bis zu 22 Stunden durchhält. Der alte Touch unterstützte 22 Stunden Sound, jetzt sind es 36 Stunden. Natürlich verkürzt sich die Batterielebensdauer, wenn man auf Leichtsinnigkeit besteht, wie z. B. die Benutzung des Bildschirms oder das Überspringen von Titeln.

Ansonsten funktioniert der iPod Touch wie gewohnt. Die Benutzeroberfläche ist wie immer großartig – auch wenn es, wie beim iPhone, lästig ist, ständig den Bildschirm aktivieren zu müssen, um Stücke zu überspringen. Und die Klangqualität ist immer noch ein festes B+ (wenn man in vernünftige Kopfhörer investiert).

Natürlich kann man es mit tollen Spielen und Apps aus dem App Store auffüllen. Außerdem ist es ein sehr praktisches Internet- und E-Mail-Gerät, wenn Sie sich in der Nähe eines Wi-Fi-Hotspots befinden.

Ein weiterer Faktor, der sich leider nicht geändert hat, ist der Preis: 246 € ohne MwSt. sind ungeheuer teuer für ein 32-GB-Zuchtgerät, während der iPod Classic mit Festplatte die vierfache Speicherkapazität für etwa 100 € weniger bietet.

Wenn Sie jedoch ein Läufer sind, der ein Flash-Gerät sucht, das auf dem richtigen Weg ist, oder wenn Sie einen guten App-Store brauchen, ohne einen 18-monatigen Mobilfunkvertrag abzuschließen, bleibt der iPod Touch der reichste Musikplayer auf dem Markt.

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