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Adobe Photoshop Lightroom 6 im Test: Ein lang erwartetes Update

Darien Graham-Smith Associate Editor ist im besten Sinne des Wortes geteilt: Darien ist ein PC Pro Associate Author, ein ständiger Techniker bei Alphr und der Frontmann von Red Queens bei Nacht. Er ist auch der Hauptmoderator unseres Technologie-Podcasts. Lesen Sie mehr April 27, 2015

Es hat lange auf sich warten lassen, aber fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Lightroom 5 hat Adobe ein neues und bedeutendes Update für seine Foto-Tools veröffentlicht. Wie die vorherigen Versionen ist Lightroom 6 mit einer “ETERNAL-Lizenz” erhältlich. Die eigenständige Version wird bestehenden Anwendern als sehr günstiges Upgrade für 59 £ oder als Teil einer Creative Cloud-Lizenz namens Photoshop Lightroom CC angeboten. Sie ist direkt bei Amazon UK für £109 (oder $143 bei Amazon US) erhältlich.

Adobe Photoshop Lightroom 6 review: A long-awaited update

Lightroom 6 review - main UI

Lightroom 6 im Test: Lohnt sich ein Upgrade?

Ob sich das Upgrade lohnt, hängt von Ihren Ambitionen ab. Die zugrunde liegende Bildbearbeitungsmaschine bleibt unverändert. Wenn Sie also mit Lightroom 5 zufrieden sind, wird die neue Version Ihre Fotos nicht verbessern. Sie eröffnet jedoch neue kreative Möglichkeiten sowie neue Fotowerkzeuge, mit denen Sie Bilder von HDR- und Panoramaszenen stapeln und kombinieren können.

Auf den ersten Blick scheinen sie sehr einfach zu sein. Während der HDR Pro-Bereich von Photoshop Ihnen eine umfassende Kontrolle über die Farbtöne der zusammengefügten Bilder bietet, haben Sie hier nur die Wahl zwischen mehreren Feldern und vier Degostierungsstufen. Natürlich ist dies Lightroom. Wenn das kombinierte Bild also nicht den gewünschten HDR-Glanz hat, können Sie es jederzeit mit einer nicht langweiligen Behandlung vervollständigen. Es ist bedauerlich, dass die Funktion “Zusammenführen” nur 8-Bit-DNGs erstellen kann; wie in Photoshop funktioniert die 16-Bit-Option mit dünneren Tonwertabstufungen.

Lightroom 6 review - Panorama Merge

Das Gleiche gilt für die Panorama-Funktion. Wenn man das Vorschaufenster öffnet, sieht man nur wenige Optionen: nur drei verschiedene Ansichten und das Auto Cut-Werkzeug. Man kann nicht einmal in die Vorschau hineinzoomen, um die Ränder zu überprüfen – vielleicht ist das akademisch, da es ohnehin keine Werkzeuge zur Korrektur gibt.

Glücklicherweise erwiesen sich unsere Ergebnisse als sehr konsistent. Selbst sehr weit entfernte Aufnahmen wurden zusammengefügt, so dass wir die Fotos in Photoshop exportieren mussten, um die Fehlfunktion zu korrigieren. Da es sich bei der Ausgabe um DNG handelt, kann das resultierende Bild mit den Bearbeitungswerkzeugen von Lightroom verbessert werden.

Dehaze, das in einem Creative Cloud-Update von 2015 eingeführt wurde, ist eine weitere neue Funktion, mit der die Unschärfe und der Nebel, die Fotos in der Sonne oder bei hellem Licht hinzufügen können, reduziert werden können. In den meisten Fällen funktioniert es sehr gut, wenn man es vorsichtig einsetzt, aber in einigen Fällen kann es zu unerwünschten Ergebnissen wie verschwommenen Wolken führen. Leider ist Dehaze derzeit auf CC-Abonnenten beschränkt. Besitzer der autonomen Version können erst dann spielen, wenn sie auf die nächste Version upgraden oder ein Creative Cloud-Abonnement abschließen.

Adobe Photoshop CC 2015: De-haze before and after

Lightroom 6 im Test: Leistung

Ebenfalls neu in Lightroom 6 ist die GPU-Beschleunigung, und mit der GPU Intel HD Graphics 4400 hatten die Entwickler definitiv mehr Flexibilität als in früheren Versionen. Aber täuschen Sie sich nicht. Die Fotobearbeitung bleibt ein intensives Problem. Auf dem Core i7-3770S Testsystem dauerte es 3-4 Sekunden, um 24 Megapixel bei vollem Zoom zu rendern.

Es dauerte 52 Sekunden, um eine HDR-Vorschau aus drei Belichtungsreihen zu erstellen, und eine weitere Minute, um das endgültige Rendering zu erzeugen. Das Betrachten eines Panoramas aus neun Fotos dauerte weniger als sechs Minuten und verlangsamte den Rest des Systems umsonst.

Lightroom 6 review: facial recognition

Tatsächlich kann die kleinste Verbesserung von Lightroom 6 die größten Auswirkungen auf Ihren täglichen Arbeitsablauf haben. Die Werkzeuge “Verlaufsfilter” und “Kreisfilter” wurden subtil aktualisiert und ermöglichen nun die Bearbeitung von Anpassungsmasken mit Pinseln. So können Sie z. B. den Verlaufsfilter ziehen, um einem dunstigen Himmel Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen, und markante Bäume und Gebäude manuell maskieren, um eine natürliche Belichtung und einen natürlichen Ton zu erhalten.

Eine weitere, oft übersehene Ergänzung ist die automatische Gesichtserkennung und die dazugehörige ähnliche Funktion zur Gesichtssuche. Diese Funktion, die in der Regel mit Picasa und Facebook gebündelt ist, mag für ernsthafte Fotografen unnötig erscheinen, aber für Fotografen, die Hochzeiten und prominente Veranstaltungen fotografieren, kann sie eine große Zeitersparnis bedeuten.

Lightroom 6 im Test: Fazit

Lightroom 6 selbst ist kein revolutionäres Update, aber es verbessert eine bereits hervorragende Software. Die neuen HDR- und Panoramafunktionen sind zwar noch etwas einfach, aber es ist spannend, dass diese Optionen jetzt zur Verfügung stehen. Ohne die bearbeitbaren Filtermasken und die neue Gesichtserkennung wird sich vermutlich eine große Anzahl von Anwendern bald fragen, wie sie das jemals geschafft haben. Werkzeuge. Wenn man Lightroom 6 dem Preis für neue Objektive und Filter gegenüberstellt, ist es leicht, das Upgrade zu rechtfertigen.

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